Hallo Luisa,

wie Norre es vorschlug, ist es am sinnvollsten, den Text in Kurven zu konvertieren. An gleicher Stelle in den Einstellungen des PDF-Speicherprozesses kannst Du stattdessen auch definieren, daß die Schriftarten eingebunden werden. Der einzige Vorteil dieser Option wäre es, daß man nachträglich den Text noch editieren könnte. Ansonsten bist Du mit Text in Kurven am sichersten. Und ich will eigentlich nicht, daß jemand nachträglich an meinen Dateien was editiert oder Ersatzschriften auswählen muß, weil die eingebetteten evt. urheberrechtlich geschützt sind. Das ist nämlich das Hauptproblem: Der Acrobat Reader verwendet die eingebetteten Schriften und stellt die Datei zumeist korrekt dar. Versuchst Du nun, die Datei in einem anderen Programm zu importieren, dürfen urhebergeschützte Schriften nicht verwendet werden, auch wenn sie in die PDF-Datei eingebettet sind. Ein Programm wie CorelDraw sucht nun Ersatzschriften mit Hilfe des Bitstream Font Navigator. Je nach Fall sieht das Ergebnis mehr oder weniger gut aus, oft aber eben ziemlich doof.
Druckt der Copyshop direkt aus Acrobat, sollte das Ergebnis stimmen. Öffnet er die PDF-Datei mit anderer Software, stimmt das Ergebnis meistens, wenn die verwendeten Schriftarten auf dem System installiert sind. Dann ist die Urheberrechtsfrage ja klar - auch der Computer, der die Datei gerade darstellt, hat die Rechte an der Schrift erworben. Wenn nicht, dann gibts halt irgendeine andere, möglichst ähnliche Schriftart.
Daher siehst Du, daß man all diesen Problemen aus dem Weg geht, wenn die Schriftarten kein Text mehr sind, sondern Kurven. Egal was für ein System, egal welche Schriftarten installiert sind, es wird korrekt dargestellt und gedruckt. In vielen Druckereien wird das vorgeschrieben.
Verwende zur Weitergabe als PDF eine sinnvolle PDF-Version. Für professionellen Druck am besten ein PDF/X-3. Dann gehe auf "Einstellungen" und im Reiter "Objekte" auf "Allen Text in Kurven exportieren". Thats it.